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Jugend
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Jugendarbeit – agieren statt ignorieren!

Soll Jugendarbeit Bildungsarbeit sein oder Probleme lösen?

Jugendarbeit ist in Frielendorf bisher Bildungs- und Schreibtischarbeit, wie sie in den 70er Jahren aktuell war. Die existenziellen und bedrückenden Probleme vieler Jugendlicher im 3. Jahrtausend finden keinerlei Beachtung. Jugendclubs werden nicht beaufsichtigt, deren Besucher sich selbst überlassen. Drogen- und Gewaltprobleme, die in einigen Jugendclubs unkontrolliert eskalieren sind Kennzeichen für ein unzureichendes und veraltetes Konzept, das keine Lösungen für die akuten Probleme bereithält.

Die CDU will neue Wege gehen:

Abschaffung der Jugendpflege in der bisherigen Form und Trennung vom Jugendpfleger! Die eingesparten Gelder in Höhe von rund 100.000 DM sollten wie folgt für eine offene, zielorientierte Jugendarbeit verwendet werden:

  • Finanzierung von Projekten, die sich an der aktuellen Situation vieler Jugendlicher orientieren, Hilfestellung und Lösung bei Konflikten und Problemen bietet und gezielt bei Schwierigkeiten agieren.
    Soziale Brennpunktarbeit und Streetwork sind Kennzeichen einer aktiven Präsenz, die Probleme beseitigt, statt sie zu ignorieren.

Die Vergabe der Jugendarbeit an einen kompetenten und anerkannten Träger der Jugendhilfe sollte kein Tabu sein. Auch die Zusammenarbeit mit den benachbarten Städten und Gemeinden soll intensiviert werden.

  • Die Jugendclubs in den Ortsteilen sollten in die direkte Verantwortung der jeweiligen Ortsbeiräte übertragen werden. Dadurch ist der Kontakt zu den Jugendlichen mit wenig Bürokratie möglich. Kleinere Renovierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen können vor Ort direkt entschieden und durchgeführt werden.

  • Die CDU wird den Gemeindezuschuss für Sportvereine, die Jugendarbeit betreiben, von 25.000 DM auf 50.000 DM verdoppeln, da wir davon überzeugt sind, dass die Jugendarbeit in den Vereinen genauso wichtig und wertvoll ist und bisher stark vernachlässigt wurde.

Was inzwischen Realität ist: Der Weggang des bisherigen Jugendpflegers und die Neubesetzung mit einem Pädagogen, der seine Schwerpunkte in praktischen, erlebnispädagogischen Maßnahmen, statt Bildungsprojekten setzt und für den Integration von Migranten kein Fremdwort ist, ist der erste Schritt in die Richtige Richtung. Die Einsparungen im Etat weisen darauf hin, dass mehr Effizienz in der Jugendarbeit möglich ist. Der zweite Schritt. Weitere müssen folgen.
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